Unterstützungen für KMU im Energie-Wandel

Förderprogramme

Deutsch-chinesische Kooperationen zur Elektromobilität
Ab sofort können Projektskizzen für deutsch-chinesische F&E-Kooperationsprojekte im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellenfahrzeuge eingereicht werden. Das virtuelle “Sino German Electro Mobility Innovation and Support Center (SGEC)“ vereint und koordiniert dabei die Aktivitäten und Projekte der deutsch-chinesischen Kooperation zu Elektromobilität sowohl mit Batterie- als auch Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie.

Wasserstofftankstellen
Bis Januar 2022 kann sich über diesen Aufruf um die Förderung des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen im Straßenverkehr beworben werden. Die Förderung erfolgt als Investitionszuschuss zum Aufbau einer Wasserstofftankstelle.

E-Lade-Säulenprogramm
Mit dem KfW-Zuschuss Ladestationen für Elektrofahrzeuge werden der Kauf und die Installation von Ladestationen an Stellplätzen gefördert, die nicht öffentlich zugänglich sind. An den Stationen können Firmenfahrzeuge sowie Privatfahrzeuge der Beschäftigten aufgeladen werden. Voraussetzung für die Förderung ist, dass für die Lade­stationen ausschließlich Strom aus erneuer­baren Energien genutzt wird – zum Beispiel direkt aus der eigenen Photovoltaik-Anlage oder über einen Energieversorger.

Steigerung der betrieblichen Ressourcen- und Energieeffizienz 2.0 – Klimaschutzprojekte
Wenn Sie als Unternehmen der privaten Wirtschaft investive Klimaschutzprojekte als Pilot- oder Demonstrations-
vorhaben planen und damit nachhaltig zur CO2-Reduzierung sowie zur Verbesserung der Energieproduktivität in der niedersächsischen Wirtschaft beitragen wollen, sind Sie mit dieser Förderung gut beraten.

Dekarbonisierung der Industrie
Mit dem Förderprogramm „Dekarbonisierung in der Industrie“ fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) Projekte in der energieintensiven Industrie, die prozessbedingte Treibhausgasemissionen, welche nach heutigem Stand der Technik nicht oder nur schwer vermeidbar sind, möglichst weitgehend und dauerhaft reduzieren.

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Die DBU fördert lösungsorientierte Projekte zum Schutz der Umwelt insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in 12 Förderthemen sowie themenoffener Förderung. In den Bereichen Umwelttechnik, -forschung und -kommunikation, Natur- und Kulturgüterschutz für Unternehmen, Vereine etc. kann in der Regel 50% Förderung der Projektkosten erreicht werden - für Hochschulen sind bis zu 100% Förderung der Projektausgaben möglich.

Netzwerke

Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH (KEAN)
Die KEAN ist eine Einrichtung des Landes Niedersachsen und hat die Aufgabe, den Klimaschutz und die Energiewende in Niedersachsen weiter voranzutreiben. Fachleute entwickeln Lösungen rund um die Themen Energieeffizienz, Energieeinsparung und erneuerbare Energien. Dabei verstehen sie sich als treibende Kraft und Netzwerk für alle relevanten AkteurInnen in Niedersachsen aus Kommunen, Unternehmen, Verbänden, Agenturen, Politik und gesellschaftlichen Gruppen.

Energieforschungszentrum Niedersachsen (EFZN)
Das EFZN ist ein gemeinsames wissenschaftliches Zentrum der Universitäten Braunschweig, Clausthal, Göttingen, Hannover und Oldenburg. An den Universitätsstandorten werden die Forschungsaktivitäten unter Heraushebung eigener Schwerpunkte in inneruniversitären Forschungsverbünden – den „Energieforschungsknoten“ – koordiniert. Disziplinübergreifend arbeiten Forschende aus den Ingenieurwissenschaften, den Naturwissenschaften und den Gesellschaftswissenschaften im EFZN zusammen.

Niedersächsisches Wasserstoff-Netzwerk (NWN)
Das NWN unterstützt und berät die verschiedenen AkteurInnen der Wasserstoffwirtschaft aus Politik, Industrie und Wissenschaft. Mittlerweile sind fast 500 Wasserstoff-AkteurInnen in und um Niedersachsen im Rahmen des NWN aktiv. Die Geschäftsstelle des NWN wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) geleitet und von den Verbundpartnern DGB und UVN unterstützt. Aktuell werden Kooperationen mit dem Innovationszentrum Niedersachsen und dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen angebahnt.

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